2. Statusbericht, April 2019

11.500 Kilometer Glasfaserkabel werden im Land verlegt

Der zweite Statusbericht des Breitband-Kompetenzzentrums im Innenministerium zeigt auf, dass die aktuell laufenden 24 Infrastruktur-Projekte in 22 Landkreisen dem Breitbandausbau im Land einen großen Schub verleihen. „Über 11.500 Kilometer an Glasfaserkabeln werden in den Breitband-Projekten im Land verlegt. Das macht deutlich, welch große Anstrengungen hier unternommen werden“, sagte Innenminister Roger Lewentz. Er verweist auf den rheinland-pfälzischen Weg, der den Ausbau der einzelnen Orte in Landkreisprojekten bündelt. So würden auch topografisch schwieriger auszubauende Gegenden mit abdeckt, in denen kein privatwirtschaftlicher Ausbau stattfinde. Der aktuelle Statusbericht zeigt, dass von den 24 Breitband-Projekten bereits ein Projekt abgeschlossen werden konnte und sich weitere 13 im Ausbau befinden.

Seit dem erstmals veröffentlichten Statusbericht von September 2018 sind Spatenstiche in vier weiteren Landkreisen erfolgt. Bei fünf Projekten steht der Baubeginn unmittelbar bevor. Weitere fünf Projekte befinden sich im Vergabeverfahren. Diese Projekte haben bereits die grundsätzliche Zusage für die erforderlichen Mittel erhalten und ermitteln derzeit im Rahmen einer Ausschreibung ein Unternehmen für den Ausbau. Das Investitionsvolumen der 24 Breitband-Projekte beträgt rund 400 Millionen Euro.

Das Land beteiligt sich nach derzeitigem Stand mit rund 122 Millionen Euro an der Umsetzung dieser Projekte, die kommunale Seite trägt einen Anteil in Höhe von rund 32 Millionen Euro. Mit diesen Investitionen werden insgesamt über 120.000 Haushalte, über 9.300 Firmen, über 800 Schulen und über 600 öffentliche Einrichtungen wie Krankenhäuser oder Behörden an schnelles Internet angebunden. Alle in den Projekten berücksichtigten Teilnehmer werden nach Abschluss des Ausbaus mit mindestens 50 Mbit/s versorgt sein. „Der Fokus liegt allerdings schon jetzt klar auf dem Ziel Gigabitfähigkeit. In allen Förderprojekten werden ausschließlich hochleistungsfähige Glasfaserkabel verlegt. Damit wird die Entwicklung weg von Kupfer hin zu Glasfaser in jedem einzelnen Projekt Realität“, so Lewentz. Die Landkreise realisieren die Lösungen, bei denen Glasfaser bis ins Gebäude gelegt wird und so Bandbreiten im Gigabit-Bereich ermöglicht werden, in unterschiedlichen Umfang. Neun Landkreise setzen den Gigabit-Ausbau für das gesamte Ausbaugebiet um, ein weiterer Landkreis überwiegend. Verfügten vor Start des Förderprogramms im Sommer 2015 nur 16 Ortsgemeinden in den 24 Landkreis-Projekten über einen solchen FTTB-Anschluss (Fiber to the Building), werden es nach Abschluss der laufenden Projekte mindestens über 800 sein.

Der komplette Bericht steht hier zum Download bereit.